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Profil Cuba-Reisen
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Hans-Dietrich Silke (individuelle Fahrradtour Kuba)

15. Dezember 2017

Wir (w 59 Jahre/ m 65 Jahre) hatten uns für dieses Jahr eine Radtour auf Kuba vorgenommen. In der Planungsphase hatten wir uns mehrere Angebote von organisiertenRadtouren im Netz angesehen. Mit keinem der Angebote konnten wir uns so richtiganfreunden.Ergebnis war, wir fahren auf eigene Faust. Der Flug wurde gebucht und erst dann begann dieeigentliche Planung der Tage auf Kuba. Mit der Fa. Profil Cuba-Reisen fanden wir einenReiseveranstalter, der auch Radtouren bdquo;auf eigene Faustldquo; organisiert.Unser Ziel: Wir wollten den West- und Südost-Teil der Insel erkunden.

Die Beratung am Telefon durch die Mitarbeiter und auch die schriftlichen Unterlagen warensuper und letztendlich auch die gesamte Organisation, wie wir am Ende unserer Reiseresümieren können.

Unsere Reise begann mit drei übernachtungen in Havanna. Die Privatunterkunft lagfuszlig;läufig zur Altstadt und zum Malecoacute;n.Am dritten Tag wurden uns die angemieteten Räder, gut gepflegt und mit bdquo;unplattbarenReifenldquo; ausgestattet, zugestellt, ebenso 4 Satteltaschen guter Qualität. Wir packten denInhalt unserer Koffer in aller Ruhe um und wurden dann mit einem alten VW-Bus aus derStadt nach Guanajay gebracht ndash; Radfahren in Havanna sollte man sich sparen - , um unsereRadtour im Westen der Insel zu beginnen. Die Koffer wurden uns abgenommen und bis zumEnde der Radtour verwahrt.

Unsere Strecke mit dem Rad im Westen: Guanajay - Las Terrazas - Soroa - San Diego de losBanos - Vinales
Umsetzen in den Süd-Osten mit dem Bus (Viazul): Von Vinales nach Havanna ndash; umsteigenin Havanna ndash; Von Havanna nach Holguin
Nach einer übernachtung in Holguin wurden wir mit einem Privattransfer nach Bayamogebracht, von wo wir unsere Radtour fortsetzten.

Unsere Strecke mit dem Rad im Süd-Osten: Bayamo ndash; Manzanillo ndash; Niquero ndash; Punta Piedrandash; La Mula ndash; Chivirico ndash; Santiago de Cuba.
Rückkehr nach Havanna mit dem Bus (Viazul) von Santiago de Cuba aus.

Profil-Cubareisen hatte uns im Vorwege beraten und dann für uns an jedem angefahrenenOrt das Quartier gebucht. überwiegend waren wir privat (Casa Particular) mit Frühstückuntergebracht.Aufgrund unser intensiven Reisevorbereitung und auch Auslanderfahrungen in afrikanischenEntwicklungsländern haben wir uns von vornherein darauf eingestellt, dass wir unsereAnsprüche entsprechend anpassen mussten. Alle Gastgeber/-innen stellten uns einklimatisiertes Zimmer und ein eigenes Bad zur Verfügung. Morgens war man sehr bemüht,uns ein kräftiges Frühstück zu servieren. Wenn man sich der Versorgungslage bewusst ist,war das immer mit sehr groszlig;em Aufwand verbunden.

Profil-Cubareisen hat zwei Ansprechpartner auf Kuba, die ndash; wenn es mal Probleme gibt ndash;sehr schnell helfen. Wir mussten sie dreimal kontaktieren und unsere bdquo;Problemchen" warenschnell gelöst.Schnell hatten wir auf der Tour erkannt, dass Gelassenheit - war es beim Anmeldevorgangim Hotel oder bei der Anmeldung der Fahrräder für den Transport im Bus - sehr wichtig ist.Ebenso hatten wir auch schnell gelernt, am Abend vor der nächsten Etappe uns mitTrinkwasser zu versorgen. Die Tagestemperaturen von ca. 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeitmachten uns ganz schön zu schaffen. Die Versorgung mit Lebensmittel über den Tag bestandaus Bananen, Orangen. Keksen, trocknen Brötchen und Pizza (die viel beschriebenekubanische Pizza).

Die Bevölkerung war uns immer sehr zugewandt. überall wurden wir gegrüszlig;t undBewunderung für unser Unternehmen bekundet. Da wir kein Spanisch können - Englischund gerade auch Deutsch nur sehr selten gesprochen wird - hatten wir uns ein Offline-übersetzungsprogramm auf unser Smartphone geladen. Dieses Programm war uns inschwierigen Situationen eine gute Hilfe.Profil Cuba-Reisen hatte uns für unsere Radtour auch Kartenmaterial zur Verfügung gestellt.Dieses war für die Tagesplanung eine sehr groszlig;e Hilfe. Zur noch besseren Orientierunghatten wir uns aber noch zusätzlich Offline-Kartenmaterial auf unser Smartphone geladenund konnten uns somit über GPS sehr gut zurechtfinden.

Alles in Allem war es eine ganz tolle Reise.

Was würden wir anders machen?
Tagesetappen auf dem Rad sollten unter dem Gesichtspunkt der Wärme und evtl. über 1000hm nicht mehr als ca. 60 km betragen.
Die Transfers mit dem Bus würden wir kürzer gestalten. 400 km pro Strecke sind genug.
Unser Transfer von Santiago de Cuba nach Havanna dauerte 18 Stunden, geplant waren 15.Der Transfer von Havanna nach Holguin dauerte 15 - 16 Stunden, geplant waren 11 Stunden.