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Warum "politische" Cuba-Reisen?

Che webDer weltweite Tourismus ist vor allem ein Wohlstandstourismus, denn eine Urlaubsreise ist für die meisten Menschen Luxus. Für den größten Teil der Weltbevölkerung ist eine Fernreise mit dem Flugzeug unerschwinglich. Und der ganz überwiegende Teil touristischer Angebote hat Erholung und Vergnügung zum Ziel. Nur ein geringer Prozentsatz der Urlauber interessiert sich auch für die gesellschaftspolitischen Verhältnisse in ihrem Reiseland.
Doch im Falle Cubas dürfte dieser Anteil etwas höher liegen als bei anderen Zielgebieten, und er nimmt weiter zu.
Die cubanische Geschichte, und vor allem die Cubanische Revolution von 1959 sind immer noch in aller Munde, und die wichtigsten ihrer Protagonisten, allen voran Fidel Castro und Ernesto „Che“ Guevara gehören längst zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Und trotz ihrer vielfachen Verklärung, Verleumdung und Verunglimpfung durch die Klatschpresse gibt es viele Menschen, die sich ernsthaft für die Ursachen der Revolution, die Geschichte und die gegenwärtige Situation des Landes interessieren. An sie richtet sich dieses Angebot.

Die Faszination der Cubanischen Revolution

Von allen gesellschaftspolitischen Umwälzungen, die wir als (sozialistische) Revolutionen bezeichnen können, ist die cubanische wohl diejenige, die weltweit am meisten Sympathie erfahren hat.
Auch wenn ihr ein bewaffneter Kampf vorausging, der viele Opfer gekostet hat und die Politik der Revolutionsregierung von Beginn an bis auf den heutigen Tag selbst unter ihren Sympathisanten und Unterstützern kontrovers diskutiert wird: Niemand, der sich mit Cuba und seiner gesellschaftspolitischen Entwicklung ernsthaft auseinandergesetzt hat, kann bestreiten, dass hier Menschen einen Kampf für eine menschlichere Gesellschaftsordnung und soziale Gerechtigkeit geführt haben.
Aus den Ruinen einer korrupten und wirtschaftlich wie politisch von den USA abhängigen Neokolonie entstand ein neues soziales Projekt, das weltweit Aufsehen erregte.
In vielen Bereichen der Gesellschaft konnten Ziele erreicht werden, die bis heute in den meisten sogenannten Entwicklungsländern Wunschträume geblieben sind. Vor allem das Bildungs- und das Gesundheitssystem sind vorbildlich.
Das Land und seine Regierung haben über 50 Jahre lang unbeschreiblichen militärischen und terroristischen Aggressionen, Sabotageaktionen, Verleumdungskampagnen, einer US-Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade bis hin zu Mordplänen der US-Geheimdienste gegen Mitglieder der Revolutionsregierung standgehalten.
Cuba kämpft jedoch auch gegen zahlreiche interne Probleme. Viele davon sind Folgen der Aggressionen gegen das Land, vor allem der wirtschaftlichen Sabotage der US-Regierung geschuldet, die Cubas Ökonomie so viel Schaden wie möglich zuzufügen versucht.
Aber natürlich gibt es auch hausgemachte Schwierigkeiten, wie zum Beispiel in der Landwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung. Cuba ist ein Land in der Karibik, und es gibt sicherlich eine andere Einstellung zur Arbeit (Klima, Mentalität) es gibt Bürokratie die uns auch hier zur Verzweiflung brächte. Auch Raúl Castro hat darauf verwiesen dass der Kampf gegen Korruption eine vorrangige Aufgabe der Revolution ist.

Sich selbst ein Urteil bilden!

Cuba ist ein Land mit zahllosen Facetten und einer bewegten Geschichte. Und bis heute geht von ihm eine Faszination für viele Menschen in der Welt aus. Wir möchten im Rahmen unserer sozialpolitischen Reiseprogramme die Möglichkeit geben, sich gerade mit den politischen, sozialen und geschichtlichen Aspekten Cubas und seiner Revolution zu beschäftigen und sich aus erster Hand über die Verhältnisse im Land zu informieren.
Denn eine Reise und die Begegnungen und Gespräche vor Ort, mit der Bevölkerung, mit offiziellen Vertretern des Landes sowie Besuche in Einrichtungen des Bildungssystems, des Gesundheitswesens und des reichhaltigen kulturellen Lebens ist eine hervorragende Möglichkeit, sich selbst eine Meinung zu bilden, Vorurteile abzubauen und vielfach von der Presse verbreitete Klischees über Cuba zu entlarven.
Unser Partner für das sozialpolitische Reiseprogramm ist die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e. V. mit Sitz in Köln. Sie wirbt seit vielen Jahren für die Solidarität mit dem sozialistischen Cuba und praktiziert diese mit ihren Mitgliedern in Wort und Tat.

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.

... wurde 1974 gegründet und ist damit die älteste Solidaritätsorganisation mit Kuba in Deutschland. Das Ziel des gemeinnützigen Vereins ist die „Freundschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Kuba, zwischen den Völkern beider Staaten zu fördern und zu vertiefen. Deshalb bemüht sich der Verein, die Beziehungen zwischen beiden auf der Grundlage der friedlichen Koexistenz verbessern zu helfen. Zu diesem Zweck wird der Verein Informationen über und zwischen den beiden Staaten ermöglichen, die Beziehungen vor allem auf dem Gebiet von Kultur und Wirtschaft fördern.“ (Satzung der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba).
Heute umfasst die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. über 40 Regionalgruppen in nahezu jeder größeren Stadt in Deutschland.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 7,- Euro in Monat (ermäßigt 3,- Euro).
Jedes Mitglied erhält die viermal im Jahr erscheinende Zeitschrift CUBA LIBRE kostenlos.
Die letzten Ausgaben und weitere interessante Literatur sowie andere Materialien können in der Bundesgeschäftsstelle in Köln erworben werden.
Mit mehreren konkreten Solidaritätsprojekten unterstützen wir die Menschen und Einrichtungen in Kuba.

Kontaktdaten:
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e. V.
Geschäftsstelle
Maybachstr. 159
50670 Köln
Tel.: 0221-2 40 51 20
Fax.: 0221-6 06 00 80
Internet: http://www.fgbrdkuba.de
E-mail: info@fgbrdkuba.de